Meckatzer Löwenbräu – Fest-Märzen

Diese perfekte Balance zwischen Hopfen und Malz hinzubekommen, das ist ja das eigentlich Schwierige bei der Braukunst. Die Meckatzer schaffen das. Untenrum runde Malznoten mit leichter Dunkelmalzigkeit, obenrum frische Hopfenprickelung. Da möchte man eigentlich mehr von trinken, aber bei 5,4% merkt man schon nach der ersten Flasche, dass man damit vorsichtig sein muss. Nur etwas für die richtig guten Feste!

Vielen Dank an @insanelygreat, der mir diesen Tropfen in die Inbox gestellt hat!

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Chan – Cosmos Brewery

Thailand ist nicht als Bierbraunation bekannt, oder? Dementsprechend waren meine Erwartungen nicht sehr hoch. Aber es ist ganz Ok. In der Flasche findet man ein sehr mildes fruchtiges Bier, das deutlich mehr Hopfen vertragen könnte. Für einen passionierten Pilstrinker ist es also definitiv nichts, für alle Anderen, nun ja… das mitteleuropäische Bierangebot lässt dem Chan eigentlich wenig Luft außerhalb der Exotenrolle. Aber hey, eventuell ist es in Thailand das Getränk der Wahl.

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Premium Bier – Premiumbier.net

Das Bier des 31C3.

Meine Erfahrung mit Sachen die sich “Premium”, “Exquisit”, “Erlesen” oder so nennen, ist ja, dass sie das meistens tun um davon abzulenken, dass dem genau nicht so ist. Beim Premium ist das nicht viel anders. Wenn man über den frischen Hopfen (Kompliment!) hinweg ist, bleibt spätestens mit der zweiten Flasche eine gewisse Leere auf der Zunge zurück. Das verwundert mich insofern, als dass das Premium (laut Etikett) von der Weißenoher Klosterbrauerei gebraut wurde, die einige richtig gute Tropfen im Programm haben. Von denen war übrigens auch das Palastbier. Erinnert sich noch jemand?

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Alpirsbacher – Klosterstoff

Der Klosterstoff schmeckt dunkelmalziger als er aussieht. Zusammen mit der richtigen Menge Hopfen ein Leckerbissen. Nicht absolute Spitzenklasse, aber auf jeden Fall sollte man nicht daran vorbei gehen.

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Grüner – Vollbier

Na ich weiß nicht. Das Grüner ist mir ein wenig zu wässrig. Dass da scheinbar ein Traditionsmarkenname von der Brauerei Tucher aufgekauft wurde und jetzt aus dem eigenen Braukessel bespielt wird passt gut ins Bild.

Schnell besoffen werden ohne die Geschmacksknospen zu inkommodieren. Das wäre so mein Verwendungstip.

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Brauerei Meister – Vollbier

Ich würde ja „dunkel“ draufschreiben. Aber was soll das, schließlich könnte man die Flasche genauso gut mit „lecker“ beschriften. Oder mit „nicht an diesem Bier vorbeigehen!“. Aber die fränkischen Brauer sind ja bescheiden. Und die aus Unterzaunsbach tun viel leckeres Malz ins Bier!

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Leffe – Blonde

Da sprudeln die Aromen! Viel Malz und die typisch belgische Brettanomyceshefe (nehme ich an, wer weiß?). Dazu eine leichte Süße und schon ist man froh, dass nur 0,3l in der Flasche sind. Sonst könnte das bei den 6,6% Vol. böse enden.

P.S.: ich wünsche mir eine Rückbesinnung auf solche Biere statt (wie die Amerikaner derzeit) einfach nur brutale Mengen an Hopfen rein zu hauen.

P.P.S: ja, ich weiß, es gibt leckere IPAs, trotzdem!

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